Online-Seminare für Menschen,
die Schule gestalten.
Drei Abende à zwei Stunden – montags, 17–19 Uhr, via Zoom. Interaktiv, praxisnah, im Dialog. Mit Übungen, die in den nächsten Schultag mitgehen.
Präsenz im Klassenraum
Souverän im Raum stehen.
Präsenz hat wenig mit Lautstärke oder Strenge zu tun – sie ist etwas Körperliches, das eine Gruppe trägt. Diese Reihe arbeitet an innerer Haltung und verkörperter Präsenz, an dem, was natürliche Autorität entstehen lässt.
Übergänge
Die drei Minuten, über die eine Stunde entscheidet.
Wir arbeiten an Anfängen, Schlüssen und den Momenten dazwischen – an Aufbauten, die im eigenen Unterricht wirklich tragen, damit kein Schwung verloren geht.
Wenn die Stunde nicht hält
Handlungsfähig bleiben, wenn der Plan kippt.
Minute zehn, und es funktioniert nicht. Diese Reihe übt, solche Momente früh zu bemerken und mit klarem Kopf umzusteuern – ohne lauter zu werden.
Loben und kritisieren
Rückmeldung an Kinder, die ankommt.
Lob prallt oft ab, Kritik trifft härter als gewollt. An mitgebrachten Beispielen wird formuliert, ausprobiert und gespiegelt, bis Rückmeldung wirklich erreicht.
Zeugnisse und Berichte schreiben
Bevor der Schreibprozess dich auffrisst.
Jedes Kind soll ehrlich, präzise und wertschätzend beschrieben werden. Diese Reihe gibt dem Schreibprozess eine Struktur – von der Jahresplanung bis zu sprachlicher Klarheit ohne Perfektionismus.
Das Kind, das alle Kraft zieht
Aufmerksamkeit gerecht verteilen.
Ein Kind braucht dich ständig – während fünfundzwanzig andere warten. Diese Reihe schaut, wie Aufmerksamkeit bewusst verteilt werden kann, ohne den Kontakt zu verlieren.
Das Kind, das man nicht erreicht
In Kontakt bleiben mit dem, der sich verschließt.
Ein Kind bleibt zu. Diese Reihe schaut auf Rückzug als Verhalten, das man verstehen kann, und übt Kontaktangebote, die einladen statt zu drängen.
Nähe und Distanz
Warm sein, ohne sich zu verstricken.
Irgendwann trägst du mehr, als dir gehört. Wir arbeiten daran, Nähe bewusst zu gestalten und zu spüren, wann es zu viel wird – mit Körperwahrnehmung und konkreten Situationen.
Wenn der Druck bei dir landet
Elterngespräche – und in der Sorge dahinter lesen lernen.
Diese Reihe übt, hinter der Forderung die Sorge zu hören, schwierige Gespräche vorzubereiten und in der eigenen Rolle zu bleiben, ohne den Druck zu übernehmen.
Den Elternabend halten
Vor zwanzig Erwachsenen, die etwas von dir erwarten.
Diese Reihe übt, einen Elternabend so zu gestalten, dass er Sinn ergibt – mit Struktur, klarer Leitung und einer Haltung, die ruhig bleibt, wenn die Stimmung kippt.
Etwas ansprechen, das stört
Klärung unter Kolleg:innen.
Etwas stört dich seit Wochen. Du schluckst es, es wächst. Diese Reihe übt, den Punkt zu benennen, bevor er sich festsetzt, und ihn so anzusprechen, dass der Kontakt hält.
Moderation in Schule
Gespräche führen, Gruppen leiten.
Lehrkräfte moderieren ständig: Konferenzen, Arbeitskreise, Klassenrat. Diese Reihe vermittelt Moderationsgrundlagen – bis zur Struktur, die auch dann hält, wenn es eng wird.
Konflikte unter Spannung halten
Beziehung halten, wenn es kracht.
Im Kollegium oder mit Eltern hat sich etwas zugespitzt. Diese Reihe arbeitet an Deeskalation, Klärung und an einer Beziehung, die einen Konflikt überleben kann.
Das Gefühl, es nicht zu können
Wenn du dich fragst, ob du hier richtig bist.
Andere wirken so selbstverständlich. Du funktionierst, aber innen sitzt der Verdacht. Diese Reihe schaut auf dieses Muster und übt einen anderen Umgang mit dem inneren Maßstab.
Wenn etwas schiefging
Der Umgang mit der eigenen Stunde danach.
Eine Stunde, die nicht lief. Ein Satz zu einem Kind, der dir leidtut. Diese Reihe übt einen Umgang mit eigenen Fehlern, der ehrlich bleibt und trotzdem weiterträgt.
Wer du im Klassenraum bist
Person und Rolle.
Im Unterricht zeigst du eine bestimmte Seite von dir. Diese Reihe schaut auf das Verhältnis von Person und Rolle und übt, beruflich präsent zu sein, ohne sich zu verstellen.
Wenn man dir nicht glaubt, dass du es kannst
Die eigene Autorität, wenn Zweifel von außen kommt.
Ein Elternteil hinterfragt deine Entscheidung, eine Kollegin schaut skeptisch. Diese Reihe arbeitet an einer Autorität, die von innen kommt und Zweifel aushält.
Warum du das machst
Den eigenen Grund wieder spüren.
Es gab einen Grund, weshalb du Lehrer:in geworden bist. Im Alltag gerät er leicht aus dem Blick. Diese Reihe führt zurück zu dem, was den Beruf für dich bedeutet.
Der Tag, an dem du leer bist
Unterrichten, wenn die Kraft fehlt.
Manche Tage beginnst du schon erschöpft. Diese Reihe schaut auf einen ehrlichen Umgang mit Tagen, an denen wenig da ist, und auf konkrete Strategien für solche Tage.
Grenzen, die Beziehung schützen
Klar bleiben, ohne hart zu werden.
Du willst zugewandt sein und sagst deshalb oft zu lange ja. Diese Reihe arbeitet an Grenzen gegenüber Kindern, Eltern und Kolleg:innen – an einer Klarheit, die den Kontakt hält.
Wenn ein Kind beschämt wird
Scham im Klassenraum erkennen und unterbrechen.
Beschämung ist eine der wirksamsten und unauffälligsten Verletzungen in Schule, oft nicht einmal böse gemeint. Diese Reihe schärft den Blick dafür und übt, sie im Moment zu unterbrechen.
Ich habe falsch gehandelt
Der ehrliche Umgang mit eigenem Versagen.
Zwischen Rechtfertigung und Selbstzerfleischung gibt es einen schmalen Weg. Diese Reihe arbeitet daran, eigene Fehler anzuerkennen und Verantwortung zu übernehmen.
Alltagsrassismus und Diskriminierung
Das Unauffällige sehen lernen und handeln.
Es ist selten der offene Vorfall – es ist der Witz, die Zuschreibung. Diese Reihe übt, Diskriminierung im Alltag wahrzunehmen, auch eigene blinde Stellen, und im Moment handlungsfähig zu sein.
Was im Lehrerzimmer schweigend geduldet wird
Wenn du bei einer Kollegin etwas siehst, das nicht geht.
Du beobachtest es seit Wochen. Alle sehen es, niemand sagt etwas. Diese Reihe schaut auf die eigene Rolle als Mitwissende:r und auf Wege, das Beobachtete weiterzugeben.
Selbstorganisiertes Lernen
Schüler:innen befähigen, ihr Lernen selbst zu gestalten.
Wie entsteht echte Lernverantwortung – nicht als Konzept, sondern im Alltag? Diese Reihe arbeitet an Strukturen und Haltungen, die Schüler:innen schrittweise in die eigene Steuerung ihres Lernens bringen: Planung, Reflexion, Transfer.
KI für Lehrkräfte
Wertvolle Tools – für die Vorbereitung und gemeinsam mit Schüler:innen.
KI ist im Schulalltag angekommen. Diese Reihe zeigt, welche Tools wirklich helfen: bei Unterrichtsvorbereitung, Differenzierung und Feedback. Und sie fragt, wie KI mit Schüler:innen sinnvoll genutzt werden kann, ohne dass das eigene Denken auf der Strecke bleibt.
Für diese Zielgruppe sind aktuell keine Seminare verfügbar – schau bald wieder vorbei.